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Alexander Ulrich

Klarheit für die VW-Beschäftigten

Arbeitszeitverkürzung ist in der gegenwärtigen Phase eine sinnvolle Alternative zu tausendfachem Jobabbau

„Das VW-Management muss für Klarheit sorgen. Erst verschläft der Konzern jahrelang die anstehenden Umbrüche, dann soll überhastet auf Kosten der Belegschaft umgebaut werden. Doch es sind nicht die Beschäftigten, die die Lage des Unternehmens zu verantworten haben. Milliardenverluste wie zuletzt beim neuen Abgastest WLTP sind eindeutig die Folge von Missmanagement. Dafür muss die Konzernführung geradestehen“, erklärt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Betriebsversammlung bei VW.

Ulrich weiter: „So richtig es ist, endlich verstärkt auf zukunftsfähige Technologien zu setzen, so wichtig ist es, die Beschäftigten einzubinden und mitzunehmen. Das Ausmaß von Stellenstreichungen muss so gering wie möglich gehalten und sozialverträglich gestaltet werden, etwa durch Frühverrentungsmodelle. Volkswagen hat schon mal klüger gehandelt, nämlich mit der zeitweisen Einführung der 4-Tage-Woche. Arbeitszeitverkürzung ist auch in der gegenwärtigen Phase eine sinnvolle Alternative zu tausendfachem Jobabbau.“