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Alexander Ulrich

Opel braucht positive Investitionsentscheidungen

In Kaiserslautern sind bereits in den letzten zwei Jahren rund 1200 Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmer reduziert worden

Zu den heute bekannt gewordenen Verhandlungen über die Zukunft der Opel Standorte erklärt Alexander Ulrich , industriepolitischer Sprecher DIE LINKE im Bundestag: „ Es ist eine Erfolg für IG Metall und Betriebsrat, dass es über einen langen Zeitraum keine betriebsbedingte Kündigungen an den deutschen Standorten geben wird und Mitarbeiter die freiwillig ausscheiden wollen, lukrative Angebote dafür erhalten.“

Ulrich weiter: „Es wird aber dazu führen, dass die Stammbelegschaften immer kleiner werden. In Kaiserslautern sind bereits in den letzten zwei Jahren rund 1200 Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmer reduziert worden. Daher braucht es jetzt zügig positive Investitionsentscheidungen, auch für Kaiserslautern. Nur ausreichend Arbeitsvolumen wird die Werke langfristig sichern. Gerade auch deshalb wäre es ein wichtiges Signal, dass von OPEL / PSA die finale Entscheidung für die Batteriezellenfertigung getroffen wird - zumal die EU- Kommission, Bund und Land grünes Licht für Fördergelder gegeben haben. Diese Fördergelder müssen aber an feste Kriterien wie Arbeitsplätze, Tarifbindung und Mitbestimmung geknüpft werden. Nur gute Arbeit sollte unterstützt werden.“