Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Alexander Ulrich

Zukunft mit Erfahrung

Die Zukunftssicherung für die Daimler-Beschäftigten muss Bestand haben

„Daimler muss auf die Krise reagieren. Aber die schwache Nachfrage darf nicht als Ausrede genutzt werden, Arbeitsplätze in Billigproduktionsstätten zu verlagern. Der Konzern muss beim anstehenden Umbau auf die Erfahrung seiner Beschäftigten setzen“, kommentiert Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den geplanten Stellenabbau bei Daimler.

Ulrich weiter: „Die Zukunftssicherung für die Daimler-Beschäftigten muss Bestand haben: Keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2030, hatte die Konzernführung zugesagt. Auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Rumänien, um Personalkosten einzusparen, ist inakzeptabel.

Anstatt die Belegschaften anzugreifen, muss das Management die Herausforderungen annehmen und die Umstellung auf zukunftsfähige Technologien vorantreiben. Das geht nur gemeinsam mit den Beschäftigten. Die erfahrenen Mitarbeiter nun zu entlassen, wäre für die Zukunft des Konzerns fatal. Sinnvollere Mittel, um auf die Krise zu reagieren, sind Kurzarbeit und die von der IG Metall geforderte Vier-Tage-Woche.“