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Alexander Ulrich

Für existenzsichernde Mindestlöhne!

Auch vor dem Hintergrund des enormen Inflationsdrucks muss die Regierung ihre Pläne nachbessern

„Die Bundesregierung muss die Initiative der EU-Kommission unterstützen, Mindestlöhne in Europa existenzsichernd zu gestalten. Allerdings müssten dann auch die eigenen Pläne nachgebessert werden“, sagte Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, im Deutschen Bundestag, anlässlich des Beginns der Trilog-Verhandlungen zur Mindestlohnrichtlinie.

Ulrich weiter: „Die Kommission will, dass Mindestlöhne allen Beschäftigten einen angemessenen Lebensstandard sichern – deshalb soll die Lohnuntergrenze bei mindestens 60 Prozent des Medianeinkommens liegen. Dieser Ansatz darf in den Verhandlungen nicht aufgeweicht werden, dafür muss sich die Bundesregierung einsetzen.

Allerdings liegt auch der deutsche Mindestlohn, selbst nach einer Erhöhung auf 12 Euro, noch unterhalb dieser Grenze. Auch vor dem Hintergrund des enormen Inflationsdrucks muss die Regierung ihre Pläne nachbessern. Wir brauchen in Deutschland eine sofortige Erhöhung des Mindestlohns auf 13 Euro sowie einen Inflationsausgleich für Arbeitslose und armutsgefährdete Rentner.“

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